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Haben Kapitalisten eine Seele?

Haben Kapitalisten eine Seele? – oder: Die Götter sind ratlos, also fragen sie Brecht!

 

Zu untersuchen ist der Ansatz, ob Kapitalisten seelenlos sind oder nicht. Klar, die sind alle ohne Seele, beuten nur die Arbeiterklasse aus, machen ihren Profit durch Besitz der Produktionsmittel und geben vom durch die Arbeiter erwirtschafteten Mehrwert nix ab. Folglich können Kapitalisten keine Seele im herkömmlichen Sinne haben, höchstens eine tiefschwarze (wählen eh alle CDU), werden Kapitalisten dann auch keinen Seelen“frieden“ finden können. Sollten also Kapitalisten sich jetzt schon mal drauf einrichten, dass sie als Wiedergänger, als Untote quasie nach ihrem Tode herumgeistern müssen, da ihre Seelen ja keinen Frieden finden. Alle andern finden den schon, weil sie sind ja nicht Kapitalisten, finden also den ewigen Frieden irgendwo, nirwanamäßig, irgendwo hinten links. Und jetzt schaun wir uns bei Brecht mal um. Der lässt nun die Götter herabsteigen, Olymp scheint das auch nicht zu sein, wo die herkommen, vielleicht ja Plattenbau-Himmel, kommen jedenfalls, um „guten“ Menschen zu finden…Können Kapitalisten gut sein? Nein! Folglich gilt: Der gute Mensch ist gut, weil er eine Seele hat. Wer Seele hat ist automatisch gut und kommt in den Himmel oder so. ShuiTa hat keine Seele, ShenTe hat schöne Seele und kann gut sein. Nur wer arm ist und das Leben kennt, kann gut sein. Gutsein bedeutet alles Mögliche nur eben nicht Kapitalist sein. ShuiTa gleich Kapitalist…usw

So, und jetzt kommt ein LitHinweis:

Ich empfehle dringend die Lektüre eines bestimmten Aufsatzes, der im Internet zugänglich ist, und zwar:   Zweierlei Klugheit: Episches Theater und Verhalten. Bertolt Brecht und die Psychologie. Von Michael Zander…schön guhgeln, Aufsatz lesen ausdrucken und morgen mitbringen, machen wir was draus…

22.11.09 15:41
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Greko (28.11.09 12:50)
"Gutsein bedeutet alles Mögliche nur eben nicht Kapitalist sein." Haha meine Lieblingsstelle

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